Mai
31
2010
Schadensersatz wegen Harvest Swap und Momentum Swap
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Deutsche Banken verkaufen ihren Kunden häufig strukturierte Finanzprodukte. Die Kreditinstitute lassen derartige Finanzinstrumente von Finanzmathematikern in ihren Research-Abteilungen entwickeln. Dabei setzt die Bank Wahrscheinlichkeitsrechnungen und Risikomodelle ein, um ihren eigenen Gewinn von Anfang an in das Finanzprodukt einzubauen (einzustrukturieren). (weiterlesen…)
Mai
31
2010
Gute Ernte? Schadensersatz bei HARVEST Produkten
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Unter dem Namen „Harvest“ (Englisch für Ernte) vertreibt die Deutsche Bank eine Produktfamilie von strukturierten Finanzprodukten. Hierzu zählen das Harvest Zertifikat, der Harvest Swap und der Harvest Fonds
Allen drei Produkten ist gemeinsam, dass sich der Geschäftserfolg vom sogenannten „Harvest Index“ ableitet, einer fiktiven Anlagestrategie (eine Art Computersimulation). Beim Harvest Index wird eine Carry-Strategie verfolgt, bei der die Zinsdifferenzen von unterschiedlichen Währungsräumen genutzt werden sollen. Dabei besteht ein Zins- und Währungsrisiko. (weiterlesen…)
Mai
26
2010
Heißer Stuhl: Strafrechtliche Verpflichtung des Compliance – Officers
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Die Grundsatzentscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) vom 17.07.2009 zur strafrechtlichen Verantwortlichkeit des „Compliance-Officers“ hat für große Aufregung gesorgt. In dem Urteil hat der BGH dem Compliance-Beauftragten seine Aufgaben und Pflichten zur Vermeidung einer strafrechtlichen Haftung deutlich nahe gelegt. (weiterlesen…)
Mai
10
2010
Die Bank gewinnt immer
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Die Bank gewinnt insbesondere dann, wenn sie die Zahlungen des Kunden selbst frei bestimmen darf. Was unglaublich klingt, ist Realität bei modernen synthetischen Finanzprodukten.
Worum es geht:
Ab dem Jahr 2008 hat die Deutsche Bank eine neue Generation von Swaps an ihre Kunden vertrieben. Sie tragen Bezeichnungen wie „Strukturierter EUR-Swap mit Koppelung an den DB Balanced Currency Harvest Index“ oder „Strukturierter EUR-Zinssatzswap mit Koppelung an den DB Long Short Momentum (EUR) Index“. Es handelt sich gewissermaßen um die Nachfolgeprodukte zu Euribor-Ladder-Swap, CMS Spread-Sammler-Swap oder CMS Spread-Ladder-Swap. Wiederum werden zwischen Bank und Kunden Zinszahlungen ausgetauscht. Die Bank zahlt feste Zinsen, der Kunde variable Zinsen, deren Höhe von eben jenem DB Balanced Currency Harvest Index bzw. DB Long Short Momentum (EUR) Index anhängen. (weiterlesen…)
Apr
30
2010
Urteil gegen Deutsche Bank: Gefährliche Produkte
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Rössner Rechtsanwälte erstreitet 2 Millionen Euro wg. Schadensersatz bei einem Swapgeschäft
München/Osnabrück: Mit Urteil vom 23.04.2010 (Az. 15 O 48/09, nicht rechtskräftig) hat das Landgericht Osnabrück die Deutsche Bank erneut dazu verurteilt, einem Kunden Schadensersatz in Höhe von über € 2 Mio. zu zahlen. Hintergrund war ein durch die Bank empfohlenes Swapgeschäft. Zuletzt hatte das Oberlandesgericht Stuttgart einem Kunden mit Urteil vom 26.02.2010 (Az. 9 U 164/08) Schadensersatz in Millionenhöhe zugesprochen. (weiterlesen…)