Mai
10
2010
Die Bank gewinnt immer
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Die Bank gewinnt insbesondere dann, wenn sie die Zahlungen des Kunden selbst frei bestimmen darf. Was unglaublich klingt, ist Realität bei modernen synthetischen Finanzprodukten.
Worum es geht:
Ab dem Jahr 2008 hat die Deutsche Bank eine neue Generation von Swaps an ihre Kunden vertrieben. Sie tragen Bezeichnungen wie „Strukturierter EUR-Swap mit Koppelung an den DB Balanced Currency Harvest Index“ oder „Strukturierter EUR-Zinssatzswap mit Koppelung an den DB Long Short Momentum (EUR) Index“. Es handelt sich gewissermaßen um die Nachfolgeprodukte zu Euribor-Ladder-Swap, CMS Spread-Sammler-Swap oder CMS Spread-Ladder-Swap. Wiederum werden zwischen Bank und Kunden Zinszahlungen ausgetauscht. Die Bank zahlt feste Zinsen, der Kunde variable Zinsen, deren Höhe von eben jenem DB Balanced Currency Harvest Index bzw. DB Long Short Momentum (EUR) Index anhängen. (weiterlesen…)
Apr
30
2010
Urteil gegen Deutsche Bank: Gefährliche Produkte
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Rössner Rechtsanwälte erstreitet 2 Millionen Euro wg. Schadensersatz bei einem Swapgeschäft
München/Osnabrück: Mit Urteil vom 23.04.2010 (Az. 15 O 48/09, nicht rechtskräftig) hat das Landgericht Osnabrück die Deutsche Bank erneut dazu verurteilt, einem Kunden Schadensersatz in Höhe von über € 2 Mio. zu zahlen. Hintergrund war ein durch die Bank empfohlenes Swapgeschäft. Zuletzt hatte das Oberlandesgericht Stuttgart einem Kunden mit Urteil vom 26.02.2010 (Az. 9 U 164/08) Schadensersatz in Millionenhöhe zugesprochen. (weiterlesen…)