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Swaps und toxische Derivate

"Derivate sind finanzielle Massenvernichtungswaffen"

(Warren Buffet, März 2013, BBC News)


Derivate, häufig in Gestalt von Swaps, sind aus der heutigen Finanzwelt nicht mehr hinweg zu denken. Die Komplexität dieser Produkte bildet jedoch die Basis für den Missbrauch von Derivaten. Die Weiterentwicklung zu toxischen (giftigen) Swaps ist keine Seltenheit. Gerade die Komplexität und die enormen Auswirkungen kleinster Schwankungen führen zu Schäden, die nicht selten im Millionenbereich liegen. Wir analysieren Produkte und erkennen konkrete Funktionsweisen. Aus diesen Analysen ergeben sich zahlreiche Ansatzpunkte für eine Falschberatung und mögliche Schadensersatzansprüche.

Sparkassen und Swaps

Die Verantwortlichkeit von Sparkassen beim Vertrieb spekulativer Zinsderivate, insbesondere von Swaps, ist nicht abschließend geklärt. Derzeit mehren sich Berichte darüber, dass auch die Sparkassen mit der Empfehlung dieser Produkte hohe Provisionen verdient haben.

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Swaps - Zinswetten & toxische Derivate

Zu Swaps können beispielsweise Harvest Swaps (Harvest), Long Short Momentum Swaps (LSM-Swap), Currency Related Swaps (CRS) und der Cross Currency Swaps (CCS) zählen. Eine ausführliche Beschreibung der Funktionsweisen ist durch das Studium mannigfaltiger Fachliteratur durch die Kanzlei Rössner Rechtsanwälte vorgenommen worden.

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Harvest Swaps - Zinswetten mit der Deutschen Bank

Zu Harvest Swaps: Vielen Zinswetten mit der Deutschen Bank auf den Balanced Currency Harvest Index, sog. Harvest Swaps, laufen Mitte 2013 aus. Die Mehrzahl der Kunden haben diese Swaps im Jahr 2008 auf 5 Jahre abgeschlossen. Somit ist Endfälligkeit in der Regel im Jahr 2013. Dieses Jahr droht den geschädigten Anlegern von Harvest Swaps  daher erneut eine Zahlungsverpflichtung an die Bank.

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Currency Related Swaps - Bis heute Schäden in Millionenhöhe

Zu Currency Related Swaps: In den Jahren 2005 bis 2008 ist die UniCredit Bank AG systematisch an solvente mittelständische Unternehmen herangetreten, um diesen als Swaps (dt. Tausch) getarnte hochriskante Optionsgeschäfte Currency Related Swaps anzubieten. Diese Geschäfte verursachen bis heute Schäden in Millionenhöhe.

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Cross Currency Swaps - BGH-Urteil gibt Hoffnung

Zu Cross Currency Swaps: Das Swap-Urteil des BGH vom 22.03.2011 (Az. XI ZR 33/10) gibt vielen Anlegern Hoffnung, die auf Empfehlung ihrer Bank spekulative Swap-Verträge wie Cross Currency Swaps abgeschlossen haben. Viele Kunden jedoch, die sich mit der Forderung nach Schadenersatz an ihre Bank wenden, werden mit dem Hinweis auf Verjährung abgewiesen. Damit sollten sich die Kunden jedoch nicht zufrieden geben und genau prüfen, ob in ihrem Fall Ansprüche wirklich nicht durchsetzbar sind.

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LSM Swaps - Anlegern droht Zahlungsverpflichtung

Zu LSM Swaps: Viele Zinswetten mit der Deutschen Bank auf den Long Short Momentum Index, sog. LSM Swaps, laufen Mitte 2013 aus. Die Mehrzahl der Kunden haben diese Swaps im Jahr 2008 auf 5 Jahre abgeschlossen. Somit ist Endfälligkeit in der Regel im Jahr 2013. Dieses Jahr droht den geschädigten Anlegern von LSM Swaps  daher erneut eine Zahlungsverpflichtung an die Bank.

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CMS Spread Ladder Swaps - Klagen gegen die Deutsche Bank

Zu CMS Spread Ladder Swaps: Seit dem Urteil des Bundesgerichtshofes vom 22.03.2011 (XI ZR 33/10) haben zahlreiche Geschädigte Klage gegen die Deutsche Bank eingereicht. Einige Kunden allerdings halten sich mit Klagen zurück, da sie möglicherweise eine Verjährung ihrer vom BGH festgestellten Schadensersatzansprüche befürchten. Dies dürfte an der Sonderverjährungsvorschrift des nicht mehr gültigen § 37a WpHG liegen (seit 04.08.2009 aufgehoben). Danach verjährten Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung im Zusammenhang mit dem Abschluss von CMS Spread Ladder Swaps innerhalb von 3 Jahren ab Abschluss des Vertrags.

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CHF Digital Swaps - das große Fremdwährungsrisiko

Bei CHF Digital Swaps handelt es sich von der ehemaligen WestLB (jetzt: Portigon) insbesondere an Kommunen vertriebene Derivate. Das Derivat CHF Digital Swaps ist so strukturiert, dass eine Abwertung des EUR gegenüber dem Schweizer Franken  zu erhöhten Zahlungen der Gemeinde an die Bank führen.

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CHF Plus Swaps - die Gemeinde als Versicherung

Bei CHF Plus Swaps handelt es sich um von der ehemaligen WestLB (jetzt: Portigon) insbesondere an Kommunen in NRW vertriebene Derivate. Obwohl das Geschäft als Swap bezeichnet wurde, handelt es sich bei CHF Plus Swaps im Kern nicht um einen Tausch von Zinsen, sondern den Verkauf einer Serie von Optionen von der Kommune an die Bank.

 

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