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ZOOM Trader: Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt

Ein neuer Anlage-Skandal droht: ZOOM Trader und Binäre Optionen!

Tausende geschädigte Anleger hatten über die Internet Plattform ZOOM Trader (zoomtrader.com) in sog. Binäre Optionen investiert und arglos Gelder überwiesen. Diese Gelder scheinen verloren zu sein. Es drohen Schäden in Millionenhöhe. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken ermittelt nun gegen die Hintermänner.
Wie die Staatsanwaltschaft Saarbrücken im Oktober 2019 mitteilte, wird in dieser Angelegenheit in ihrem Haus zentral ein Ermittlungsverfahren unter dem Aktenzeichen 05 Js 221/18 geführt. Diverse bundesweit eingegangen Strafanzeigen werden nun bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken federführend konzentriert. Abgegeben nach Saarbrücken wurde z.B. von der Staatsanwaltschaft Köln eine Strafanzeige wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetruges (Az. 110 Js 640/18) gegen einen „Jan Dolek“, der im Jahr 2018 für ZOOM Trader auftrat und geschädigte Kunden zu Geldüberweisungen veranlasste mit dem Versprechen, dass das Kapital sicher angelegt werde. Das Ermittlungsverfahren hat nun das Aktenzeichen 05 Js 598/18. Dieses Verfahren wurde als Fallakte zum Sammelverfahren 05 Js 221/18 genommen. Der geschädigte Anleger wird dabei von ROESSNER vertreten. Das Ermittlungsverfahren bei der Staatsanwaltschaft Saarbrücken wird formell wegen Betruges geführt und richtet sich gegen folgende Personen: Patrik Kirch; Roberto Pezzoni; Uwe Karsten Lenhoff; Noa Hanauer; Jan Kowalski; Matthias Keller; Angelo Cogodda; Thomas Schwartz; Tatiana Nowak; Uwe Ernst Lehnhof; Mohamad Shaker; Azem Spa-hiu; Betim Tasholli; Mohamed Shaker. Involviert in den Skandal scheint auch eine sog. „P2P GmbH“ aus Köln zu sein. Diese Firma war als Zahlungsempfänger von Überweisungen mit einem Konto bei der Sparkasse Aachen genannt. Auch Überweisungen ins Ausland, darunter an eine Teleportal KFT in Budapest/Ungarn, wurden veranlasst. Laut aktueller Mitteilung der Staatsanwaltschaft Saarbrücken würden die äußerst umfangreichen Ermittlungen noch einige Zeit andauern. Geschädigte Anleger sollten sich möglichst bald bündeln, damit ihre Ansprüche auf Schadenersatz gesammelt geltend gemacht werden können. Der Ausgang der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen bleibt vorerst abzuwarten. ROESSNER ist seit über 30 Jahren im Bank- und Kapitalmarktrecht tätig und vertritt dabei ausschließlich die Interessen geschädigter Anleger. ROESSNER. Redwitzstr. 4, 81925 München Tel.: (089) 99 89 22-0, Fax (089) 99 89 22-33 www.roessner.de, kanzlei@roessner.de

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